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"Eines der schönsten Gedicht überhaupt" (Urs Widmer)
Eduard Mörike und Hannes Binder
Um MitternachtDie besten 7 Bücher für junge Leser, Deutschlandfunk/Radio Bremen
Buch des Monats, Deutsche Akademie für Jugendliteratur
44 Seiten, durchgehend illustriert, gebunden, mit Leinenrücken
€ 14.90/CHF 26.00
ISBN 978-3-905871-06-7
Jahr: 2009
Für jedes Alter
Der bekannte Schweizer Illustrator und Maler Hannes Binder hat sich mit der Interpretation seines Lieblingsgedichts einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Moderne Stadtlandschaften, Blicke auf Hausdächer, Autostraßen, schweigende Menschen in einem Salon, Straßenmusikanten unter Arkaden beschreiben den Unterschied vom 19. zum 21. Jahrhundert. Nur die Bilder eines hohen Himmels oder des bewegten Meeres schlagen eine Verbindung zu Mörike, zur Zeit der Romantik und erzählen von unserer immer wieder aufbrechenden Sehnsucht nach jenem unwiederbringlichem Früher.
„Hannes Binder erzählt mit seinen Bildern, was er gelesen hat, so wie ein begeisterter Leser immer zu erzählen beginnt – das ist etwas anderes als Illustration, das ist das Erzählen an und für sich."
Peter Bichsel
Pressestimmen:
Hannes Binder, der großartige Schweizer Illustrator, hat sein Lieblingsgedicht zu schwarz-weißen Bildern gemacht. (…) Zwei Geschichten finden sich in diesem Buch, eine in Versen und eine in Bildern. Welche poetischer ist, lässt sich nicht sagen. Nur eines ist klar: Zusammen sind sie ein kleines Wunder.
Charlotte Inden, Badische Neueste Nachrichten
Berühmte Zeilen in einem der schönsten Gedichte überhaupt. Geschrieben hat es der schwäbische Dichter Eduard Mörike. Zeile für Zeile erweckt es Hannes Binder in seinen traumhaft-surrealen Illustrationen in schwarzweiß zu neuem Leben.
Jury „Beste 7 Bücher für junge Leser“, Deutschlandfunk/Radio Bremen
Binder bebildert die Gedichtzeilen ironisch, irritierend manchmal. Schon bei seinen Krimi-Comics hatte er diese Schwarzweiß-Technik entwickelt, die stark an Radierungen erinnert. Reizvoll, wie er auch hier mit einer solchen künstlerischen Selbstbeschränkung Räume erschafft und gekonnt Licht und Schatten setzt. Man betrachtet die Bilder lange. Die Verbindung zum Text will gesucht werden. Dabei entdeckt man, wie nebenbei, ein schönes, romantisches Gedicht.“
Karl-Heinz Behr, Eselsohr
Das Gedicht verliert endgültig das ihm nachgesagte Biedermeierliche und gewinnt neuen Zauber. Die Stadtkulisse ist nicht nur hart, nicht nur laut; die Viaduktbögen, das erste Licht über einer südländisch anmutenden Stadt und am Ende die Straße in Zürich-West, aus der sich Meereswellen zurückziehen, sie alle sind Orte städtischen Lebens und doch stille, melancholische Orte der Poesie.
Hans ten Doornkaat, NZZ am Sonntag
Bei Binder gewinnt die Nacht ihren Zauber zurück. Seine Bilder lassen keinen Zweifel daran, dass am Ende die Dunkelheit siegt; bis dahin wird er mit großer Sorgfalt den einen Lichtstrahl suchen, der die Nacht zerteilt.
Peter Kümmel, DIE ZEIT
Assoziativ reife Bildkraft in exquisiter Ausstattung verspricht Altmeister Hannes Binder abermals im Vertrauen auf „das Schwarze“ mit dem Band Um Mitternacht, der seine stilbildende Arbeit mit Schabkarton und Federmesser als Illustrator von Büchern nach literarischen Vorlagen unterstreicht.“
Roland Erne, Mittellandzeitung
Hier kommt die Nacht ins Bilderbuch. Aber diese Dunkelheit leuchtet – und sie lebt. Das macht Um Mitternacht zu einem Buch für alle, die sich in Bilder versenken und warten können, bis diese zu reden beginnen.
Christine Tresch, Buch & Maus
Die ganze Welt in einem Gedicht, das gibt es. Hannes Binder greift Eduard Mörikes berühmtestes Gedicht Um Mitternacht auf und zeigt uns, wie sich in einem Text des 19. Jahrhunderts unsere Welt des 21. Jahrhunderts finden lässt. (…) Um Mitternacht ist ein Buch fürs Leben und für Kinder eine wunderbare Einführung in die Welt des Films, weil Binder zeigt, wie man realististische Bilder komponiert.
Kölnische Rundschau
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