[ Leseprobe ] [ Heinz Janisch ] [ Aljoscha Blau ]
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„Meine Großmutter hat ein schwarzes Kopftuch. Darin hat sie einmal den Wind eingefangen…“
Heinz Janisch und Aljoscha Blau
Das Kopftuch meiner Großmutter32 Seiten, durchgehend farbig illustriert, gebunden
€ 9.90/CHF 18.00
ISBN 978-3-907588-98-7
Jahr: 2008
Ab 5 Jahren
Nach den Gedichtbüchern Gefunden (J.W. Goethe, illustriert von Verena Ballhaus) und Was denkt die Maus am Donnerstag? (Josef Guggenmos, illustriert von Sophie Schmid) erscheint in unserer kleinen Reihe ein Gedicht des österreichischen Autors und Lyrikers Heinz Janisch mit Bildern von Aljoscha Blau.
Es ist die Liebeserklärung eines kleinen Jungen an seine Großmutter, die für ihn in ihrem Kopftuch allen Zauber seiner Welt eingefangen hat. Aljoscha Blaus Bilder unterstreichen die Leichtigkeit, Schlichtheit und sanfte Melancholie des Textes und geben das zärtliche Gefühl des Kindes für seine Großmutter wieder.
Eine poetische Liebeserklärung an alle Großmütter dieser Welt, mit leichter Hand illustriert von Aljoscha Blau.
Pressestimmen:
Aljoscha Blau verwandelt die Reime, die die Großmutter in ihr schwarzes Kopftuch packt, in eine Traumlandschaft. Die Radierungen auf farbigem Grund lassen die filigranen Gestalten geheimnisvoll leuchten. Asl die Großmutter das Kopftuch im Hof ausschüttelt, verflüchtigen sich die Traumfiguren – doch mit ihrem magischen Farbhauch bevölkern sie nun den Alltag des Kindes, das wir in dieser Geschichte begleiten.
Sieglinde Geisel, Neue Zürcher Zeitung
„Was für ein Glück, dass der Bajazzo Verlag Janischs wunderschöne Verse in seine Reihe illustrierter Einzelgedichte aufgenommen hat. Die Bilder des 1972 in Leningrad geborenen und heute in Berlin lebenden Illustrators Aljoscha Blau, die ebenso freirhythmisch anmuten wie Janischs Text, gestatten dem jungen Leser ein langsames Durchwandern des allegorischen Gedichts. Da werden das Kopftuch der Großmutter und die eingefangenen Lebensmomente Sternenhimmelsstoff, da fliegen Kühe, Hühner und Brautpaare durch die Luft – Erinnerungen an Chagalls Zauberwelten werden wach.
Blaus Bilder machen sichtbar, aber erklären nichts, weder das Gedicht noch sich selbst. Und so bleiben am Ende eine kleine schöne Rätselhaftigkeit und fernerhin die Ahnung, dass im Leben nicht viel mehr zählt als dies: einfangen, loslassen und irgendwann, vielleicht, ein Gesicht haben.“
Susanne Kreller, DIE ZEIT
Die poetische Liebeserklärung an alle Großmütter und das zärtliche Gefühl fängt Aljoscha Blau in seinen luftigen Bildern kongenial ein.
Ulrieke Ruwisch, Eselsohr
Alles fliegt auf und davon. Oder doch nicht? Das muss man selbst herausfinden, sonst ist der Spaß verdorben.
Monika Klutzny, Der Bund, Bern
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