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Vom Grizzly, der nicht schlafen wollte

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Ich hab so ’n Hunger, sagte der Grizzly.

Henri van Daele und Aljoscha Blau

Vom Grizzly, der nicht schlafen wollte

Aus dem Niederländischen von Monica Barendrecht und Thomas Charpey

56 Seiten, farbig illustriert, 14.5 x 22 cm, gebunden
€ 9.90/CHF 17.00
ISBN 3 907588 53 3
Jahr: 2004

Zum Vorlesen ab 8 Jahren, zum Selberlesen ab 6 Jahren.

Gefährliches Raubtier! Für Unbefugte Zutritt verboten! Diese Tafel hängt an einem Käfig im königlichen Zoo. Darin sitzt der kleine Grizzly, den der Entdeckungsreisende des König eines Tages mitgebracht hat.
Prinzessin Limontje, das Töchterchen des Königs, verbringt die meiste Zeit vor dem Käfig. Denn der kleine Bär ist überhaupt nicht gefährlich, sondern nur traurig. Mit List und Hartnäckigkeit überzeugt Limontje ihren Vater davon, den Grizzly freizulassen.
Die Prinzessin und das Bärchen erleben zusammen den schönsten Sommer. Doch als der Winer naht, wird der Grizzly immer müder und mag nicht mehr spielen. Und Limontje erfährt, dass alle Bären Winterschlaf machen. „Aber das ist schrecklich!“, sagt sie. Und der Grizzly ruft: „Den ganzen Winter einfach verschlafen? Ich bin doch nicht verrückt!“
Kleine Mädchen und kleine Bären haben manchmal denselben Kummer…


Pressestimmen:

Henri van Daele, der schon über hundert Kinderbücher gechrieben hat, erzählt von den Abenteuern der ersten großen Verliebthiet. Er erzählt davon, wie das Fremde (ein Winterschläfer aus einem fernen Land) und das Vertraute (warm und Weich) gleichermaßen faszinieren. Und davon, dass die Liebe mächtiger ist als alle erwachsenen Ängste, Strafen und Verbote, er weiß, wie heftig kleine Mädchen lieben, auch wenn sie noch nicht einmal schreiben und lesen können.
(…) Die Bilder von Aljoscha Blau sind die ideale Ergänzung zu dieser überaus zärtlich und sorgsam erzählten Liebes- und Gutenachtgeschichte.
Hella Kemper, Die ZEIT

Begleitet von farbintensiven Illustrationen entspinnt van Daele eine Freundschaftsgeschichte, die auf schlichte Weise das Einfühlen in die Bedürfnisse eines geliebten Wesens und wechselseitiges Vertrauen schildert. Ein poetisches Märchen vom Liebhaben und Wartenkönnen.
Stube, Wien

Der Autor weiß, was Kinder hören wollen, und wohl auch, wie sie es hören wollen. (…) Klein, aber zauberhaft.
Aargauer Zeitung (hs)

Empfohlen von der LUCHS-Jury der ZEIT.

Bajazzo Verlag, Obere Zäune 18, 8001 Zürich, Schweiz