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Vom großen Kummer eines kleinen Mädchens
Martin Baltscheit und Tatjana Hauptmann
Die Pinabriefe84 Seiten, mit vielen farbigen und s/w-Illustrationen, gebunden
€ 12.90/CHF 23.00
ISBN 3 907588 42 8
Jahr: 2003
Ab 8 Jahren
In dieser Geschichte geht es um die fünfjährige Henrietta, ihre schöne Puppe Pina, den kauzigen Hausmeister Franz und die dicke Nachbarin. Als Henrietta eines Morgens mit Pina und auf dem Balkon Picknick macht, fällt die Puppe fünf Stockwerfe tief in den Vorgarten. Trotz verzweifelter Suche kann Henrietta sie nicht finden. Sie ist untröstlich. Doch am selben Tage noch erhält sie einen Brief von Pina, die schreibt, dass sie ins Regenbogenland verreist sei. Jeden Tag findet Henrietta nun einen Brief von ihr. Die Nachbarin liest Henrietta die Briefe vor, die eigentlich Franz schreibt. Denn er redet zwar außer "mmh" und "ja, ja" kaum ein Worte, aber schreiben kann er wie kein Zweiter. Nach ein paar Tagen gibt es eine seltsame Puppenvermehrung und Henrietta hat plötzlich drei Puppen. Doch die alte, einzig richtige Pina taucht plötzlich auch wieder auf…
Eine humorvolle und berührende Geschichte von Martin Baltscheit mit wunderschönen Bildern von Tatjana Hauptmann.
Pressestimmen:
"Für die Kinder erzählt Martin Baltscheit die alte und immer neue Geschichte vom Verlust des Übergangsobjekts – doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Das eigentliche Thema, das wie nebenbei, psychologisch überzeugend und mit viel zartem Humor verhandelt wird, ist Henriettas Einsamkeit neben Eltern, die ganz mit ihrem Streit und mit sich selbst beschäftigt sind. (…)
Tatjana Hautpmanns Bilder, die mit dem Text auf eine Art kommunizieren, wie es bei Illustrationen nur selten der Fall ist, sagen es noch einmal, auf ihre Art. Das Buch wäre nicht das, was es ist, wenn Henrietta nicht immer ein Paar kitschige rosa Hasenpantoffeln tragen würde. Man braucht nur ihren Blick und die Haltung ihrer Ohren anzuschauen, und schon weiß man, wie es um Henrietta steht."
Christine Lötscher, Tages-Anzeiger Zürich
"Eine Geschichte, so traurig und lustig und farbig wie das Leben. Martin Baltscheit schreibt federleicht und ohne einen falschen Ton. Tatjana Hauptmann gestaltet die kindliche Verlorenheit in dieser Puppen-Papa-Tragödie mit einfallsreich anrührenden Bildern."
Franziska Schläpfer, BUCHJOURNAL
"Ein Buch, so freundlich wie Bullerbü oder Preußlerland, eine Kindergeschichte, die man leicht verschenken und vorlesen kann. Die Geschichte bietet aber mehr. Henrietta verliert nicht einfach ihre Puppe. Zuvor hat sich schon Vater davongemacht. Die Geschichte wird aber nicht gleich zum Problembuch, auch wenn der Text Henriettas Verlusterfahrungen und Einsamkeit eindrücklich benennt."
Hans ten Doornkaat, Süddeutsche Zeitung
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